Patrick Frey

Foto von Patrick Frey, copyright Christian Lanz

Patrick Frey | © Christian Lanz

geboren in Bern
20. Januar 1952

Werke

Patrick Frey, geboren 1951 in Bern, ist Schauspieler, Komiker, Autor und Verleger und lebt mit seiner Frau und vier teilweise erwachsenen Söhnen in Zürich. Nach abgebrochenen Studien in Ökonomie und Kunstgeschichte arbeitete er zwischen 1978 und 2000 zunächst als Kunstkritiker und Essayist für verschiedene Printmedien (Tagesanzeiger, Wochenzeitung, Parkett, Wolkenkratzer, Flash Art, Artforum), und publiziert bis heute zahlreiche Texte in Katalogen und Kunstpublikationen, zuletzt: „The Calmness of the Unshakeble“ („Die Gelassenheit des Lapidaren“) über die Arbeit „Rock on Top of Another Rock“ von Peter Fischli und David Weiss, Oslo/London, 2012/2013 und „Harry Potter ist nicht populistisch“, Gespräch mit Christopher Roth, in: „Legislating Architecture Schweiz“, von Arno Brandlhuber, Christopher Roth, Antonia Steger, Zürich, 2016. In der 1986 gegründeten, auf artist books spezialisierten Edition Patrick Frey erscheinen bis heute über 220 vielfach ausgezeichnete Titel von internationalen Autoren aus den Themenbereichen Kunst, Fotografie, Alltag. Für diese Tätigkeit erhiellt er 2014 den Tschichold Preis des Bundesamtes für Kultur. Seit 1984 wirkt er als Schauspieler und Autor in diversen Filmen (u. a. Katzendiebe, Komiker, Big Deal, Mein Name ist Eugen, Kleine Fische, Marmorera, Affenkönig) und Fernsehproduktionen mit (u. a. Viktors Spätprogramm, Lüthi & Blanc, Fässler-Kunz (2015). Er moderierte von 1984 – 1996 die mehrstündige nächtliche Gesprächssendung Talkshow auf dem Zürcher Lokalradio LoRa und erfand zusammen mit Iwan Schumacher das Fernsehformat C’est la vie! (2001-2003), bei der ihm Menschen von der Straße ihr Leben erzählen. Zwischen 1984 und 1996 ist er Mitglied beim Kabarett Götterspass, das mit mehreren abendfüllenden Produktionen durch die Schweiz tourt und 1992 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet wurde. Seit 1992 bis heute schreibt er als Autor oder Co-Autor für die freie Szene, das Schauspielhaus Zürich, das Casinotheater Winterthur, das Miller’s und das Hechtplatz Theater in Zürich über zwanzig Komödien, Schwänke und sonstige abendfüllende Theaterproduktionen, in denen er meistens auch als Schauspieler auf der Bühne steht, zuletzt Supertheo (2011/13/15/16 Casinotheater Winterthur), Grundriss der Hoffnung (2016, Miller’s Zürich) und Exit (2017, Casinotheater Winterthur, Hechtplatztheater Zürich), alle mit Katja Früh. Gemeinsam mit Philipp Graber spielt er 2016 den Banker im Zweipersonenstück Der Kredit von Jordi Galceran unter der Regie von Sophia Bodamer und verfasste dazu auch die erste schweizerdeutsche Fassung. Als Komiker ist er zurzeit mit seinem Soloprogramm Dormicum – Ein populärmedizinischer Abend unterwegs.