Himmel und Hölle

TEDDY
Hab ich’s nicht gesagt? Meine Mama passt einfach nicht zu den Engeln im Himmel!

Der siebenjährige Teddy ist plötzlich Waise. Seine Mutter Jola, DJane, kommt nach einem tödlichen Autounfall eines Nachts nicht mehr nach Hause. Teddy will nicht glauben, dass seine Mama jetzt bei den Engeln im Himmel ist. Dort passt sie so gar nicht hin. Kurzerhand setzt er sich in den Kleiderkasten von Tante Renate und macht sich sein eigenes Bild vom Leben nach dem Tod:

Dort nimmt seine Mama ihr Schicksal selbst in die Hand. Gemeinsam mit dem schüchternen Pechteufelchen mischt sie Himmel und Hölle ordentlich auf: An der Himmelspforte lässt sie einen heillos überforderten Petrus zurück. Die Engel Sandalfon und Luzifer sind gezwungen, sich zusammenzutun, um die wilde Odyssee der Ausreißerin zu stoppen. Mama Jola nimmt es mit den Sündern auf und sogar mit der besitzergreifenden Manie – Mutter von Pechteufelchen und gefürchtete Strickerin und Stelzenköchin.

Und was macht Gott? Der spielt mit der Mutter Maria Scrabble, kann sich aber bei all dem Tumult nicht richtig konzentrieren und so passieren ihm Fehler …

Wird Jola aus Himmel und Hölle zurück ins Leben von Teddy finden?

Dieses fantastische Stück ist die Heldengeschichte einer Mutter, erzählt aus der Sicht ihres Sohnes, der sie sehr vermisst. Eine berührende, mitreißende und herzerwärmend komische Geschichte zu den großen Themen des Lebens.

Ab 6 Jahren.

Anna Szostak-Weingartner gewann für ihre Übersetzung aus dem Polnischen das Schultz & Schirm Stipendium für Komödien-Übersetzung und das Übersetzungsstipendium des Bundeskanzleramtes Österreich (Eurodram Auswahl 2019).

Maria Wojtyszko

Portrait von Maria Wojtyszko

Maria Wojtyszko, geboren 1982 in Warschau, schreibt Theaterstücke und Drehbücher.

Sie studierte Kulturwissenschaften an der Universität Warschau, Drehbuchschreiben an der Filmhochschule Lodz, Regie an der Wajda School und Schauspiel am Laboratorium Dramatu in Warschau. Sie schrieb einige Kurzfilme und für viele Fernsehserien, darunter für Przystań (Der Hafen), Doręczyciel (Der Postbote) und Bez Tajemnic (Ohne Geheimnisse, basierend auf der HBO-Serie In Treatment).

Maria Wojtyszko schreibt Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Ihre Stücke wurden in Polen, der Tschechischen Republik, Deutschland, Österreich und Finnland produziert und erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Piekło-Niebo (Himmel und Hölle) erhielt den Preis für den besten dramatischen Text beim 23. Wettbewerb für zeitgenössisches Theater in Polen (Konkurs na Wystawienie Polskiej Sztuki Współczesnej) und war ein Finalist für den Gdynia Dramatikerpreis – das erste Kinderstück, das für diese Auszeichnung in Betracht gezogen wurde.

Seit 2012 ist sie Literaturmanagerin am Puppentheater Wrocław, wo sie gerne zeitgenössisches polnisches Drama fördert.

Keir McAllister

Portrait von Keir McAllister

Keir McAllister ist ein Stand-up-Comedian und Autor. Er ist regelmäßiger Headliner bei einigen der besten Comedy-Clubs und Festivals Großbritanniens.

Er schreibt für viele Top-Comedians sowie für Radio und TV, darunter Live at The Apollo, Breaking the News, The Good, the Bad and the Unexpected und viele mehr. Gemeinsam mit anderen Comedians schuf er eine Reihe von renommierten Festival-Shows. McAllister ist unter anderem zweimaliger Gewinner des „Best Writer“ bei den Scottish Comedy Awards.

Keir McAllister ist Autor mehrerer Theaterstücke (Hindsight, A Split Decision, The Last Laugh). The Bench (dt. Das ist keine Bank) wurde 2018 am Fringe Festival in Edinburgh uraufgeführt.

McAllister lebt mit seiner Frau, Comedian und Moderatorin Jay Lafferty, in Edinburgh.

Otto Hans Ressler

Portrait von Otto Hans Ressler

Otto Hans Ressler, 1948 in Knittelfeld geboren, lebt als Schriftsteller, Kunstexperte und Auktionator in Wien. Er publizierte 14 Sachbücher, Romane und Künstlerbiografien sowie Beiträge für Anthologien und Literaturzeitschriften. Seit 2014 ist er als geschäftsführender Gesellschafter der Ressler Kunst Auktionen GmbH tätig.

Alexandra K*

Portrait von Alexandra K, copyright by Loulou D'Aki

Geboren 1985 auf der Insel Korfu, studierte Alexandra K* Schauspiel an der Schauspielschule des Nationaltheaters in Thessaloniki sowie angewandte Theaterwissenschaften. Sie nahm an zahlreichen Fortbildungen in szenischem Schreiben für Theater und Kino in Griechenland, Italien Rumänien und den USA teil.

Alexandra K* arbeitete bisher sowohl als Kolumnistin für diverse Zeitschriften und Zeitungen als auch in Kreativteams von Werbeagenturen. Sie verfasste mehrere Kinder- und Jugendbücher sowie Drehbücher für Film und Fernsehen. Ihre erste Novelle Wie küssen sich Seeigel? (Patakis Verlag Athen) wurde 2018 veröffentlicht.

Ihr jüngstes Theaterstück Revolutionäre Methoden zur Reinigung Ihres Swimmingpools (UA 2018 am Nationaltheater Athen) wurde im Sokolis Verlag in griechischer Sprache verlegt. Es nimmt am Europäischen Programm für Bühnenübersetzung Eurodram teil und wurde neben dem Deutschen ins Spanische und Italienische übersetzt.

Sou Abadi

Foto von Sou Abadi, copyright Alexander Gonschior

Die im Iran geborene Sou Abadi ist mit 15 in Frankreich angekommen, nachdem sie in ihrer Heimat zwei Diktaturen miterlebt hatte.

Sie war zunächst als Editorin im Filmbereich tätig, bevor sie begann, selbst Dokumentarfilme zu drehen. Ihr erster Film, S.O.S à Téhéran, wurde als einer der gewagtesten Dokumentarfilme über die iranische Gesellschaft wahrgenommen.

Nach mehreren Dokumentarfilmen ist Cherchez la femme (dt. Voll verschleiert) ihr erster Spielfilm.

Dominic Oley

Portrait von Dominic Oley, copyright Jan Frankl

Dominic Oley, geboren 1980 in Meerbusch (Nordrhein-Westfalen), studierte Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien und spielte anschließend am Schauspiel Essen und am Staatstheater Hannover. Er ist derzeit Ensemblemitglied am Theater an der Josefstadt und spielt Film- und Fernsehrollen. 2013 erhielt er eine Nestroy-Nominierung als beste Nebenrolle.

Seit 2009 lebt und arbeitet er als freier Autor, Regisseur, Schauspieler und Musiker in Wien. Oley ist als Autor vor allem für seine Klassikerbearbeitungen und Parodien bekannt (z. B. Titanic, King Liar, Kissing Mr. Christo, Frankenstein, Exorzist). Seine Stücke inszeniert er bislang selbst, u. a. am Schauspiel Essen, TAG Wien, Schauspielhaus Wien, Landestheater Niederösterreich, Wiener Wortstätten, Bronski & Grünberg Theater. Er ist Vontobel-Preisträger für „Liebe mich irgendwie …“ (Regie René Pollesch). 2010 wurde er zum Festival „New Plays from Europe“ in Wiesbaden eingeladen und absolvierte eine Masterclass bei Martin Heckmanns und Marc Ravenhill. 2011 erhielt er das Dramatikerstipendium der Literar mechana.

Emmanuel Robert-Espalieu

Portrait von Emmanuel Robert-Espalieu

Emmanuel Robert-Espalieu ist Autor und Regisseur. Seine zahlreichen Stücke – von der absurden Komödie bis hin zum Historiendrama – werden seit 2006 regelmäßig in Paris, auf Festivals wie Avignon und Grignan sowie im Ausland aufgeführt. Robert-Espalieu liebt es, in seinen Stücken von den Gefühlen zu erzählen, die uns Menschen verbinden. Sein besonderes Augenmerk wirft er dabei auf unsere kleinen Schwachstellen und alltäglich gelebte Paradoxien.

Emmanuel Robert-Espalieu setzt sich in seinen absurden Komödien mit Problemen auseinander, mit denen wir alle irgendwann konfrontiert sind. In Das letzte Mal (C’était quand la dernière fois) ist es das Ende einer Paarbeziehung, in One-Way-Ticket zum Mond (Un aller simple pour la lune) die Unaufrichtigkeit des Bankensektors. Es entstehen skurrile Stücke mit viel Situationskomik.