Sou Abadi

Foto von Sou Abadi, copyright Alexander Gonschior

Die im Iran geborene Sou Abadi ist mit 15 in Frankreich angekommen, nachdem sie in ihrer Heimat zwei Diktaturen miterlebt hatte.

Sie war zunächst als Editorin im Filmbereich tätig, bevor sie begann, selbst Dokumentarfilme zu drehen. Ihr erster Film, S.O.S à Téhéran, wurde als einer der gewagtesten Dokumentarfilme über die iranische Gesellschaft wahrgenommen.

Nach mehreren Dokumentarfilmen ist Cherchez la femme (dt. Voll verschleiert) ihr erster Spielfilm.

Dominic Oley

Portrait von Dominic Oley, copyright Jan Frankl

Dominic Oley, geboren 1980 in Meerbusch (Nordrhein-Westfalen), studierte Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien und spielte anschließend am Schauspiel Essen und am Staatstheater Hannover. Er ist derzeit Ensemblemitglied am Theater an der Josefstadt und spielt Film- und Fernsehrollen. 2013 erhielt er eine Nestroy-Nominierung als beste Nebenrolle.

Seit 2009 lebt und arbeitet er als freier Autor, Regisseur, Schauspieler und Musiker in Wien. Er ist als Autor vor allem für seine Klassikerbearbeitungen und Parodien bekannt (z. B. Titanic, King Liar, Kissing Mr. Christo). Bisher schrieb er neun Stücke, die er auch selbst inszenierte (Schauspiel Essen, TAG Wien, Schauspielhaus Wien, Landestheater Sankt Pölten, Wiener Wortstätten, Bronski und Grünberg Theater). Er ist Vontobel-Preisträger für „Liebe mich irgendwie …“ (Regie René Pollesch). 2010 wurde er zum Festival „New Plays from Europe“ in Wiesbaden eingeladen und absolvierte eine Masterclass bei Martin Heckmanns und Marc Ravenhill. 2011 erhielt er das Dramatikerstipendium der Literar mechana.

Frankenstein, sein erstes Stück bei Schultz & Schirm, wird 2019 am Landestheater Niederösterreich uraufgeführt.  

Emmanuel Robert-Espalieu

Portrait von Emmanuel Robert-Espalieu

Emmanuel Robert-Espalieu ist Autor und Regisseur. Seine zahlreichen Stücke – von der absurden Komödie bis hin zum Historiendrama – werden seit 2006 regelmäßig in Paris, auf Festivals wie Avignon und Grignan sowie im Ausland aufgeführt. Robert-Espalieu liebt es, in seinen Stücken von den Gefühlen zu erzählen, die uns Menschen verbinden. Sein besonderes Augenmerk wirft er dabei auf unsere kleinen Schwachstellen und alltäglich gelebte Paradoxien.

C’était quand la dernière fois (dt. Das letzte Mal) ist Robert-Espalieus erstes Stück, das ins Deutsche übertragen wurde.

Alexander Knaipp

Portrait von Alexander Knaipp, Copyright Christian Alexander Heredia

Alexander Knaipp, geboren 1984 in Linz, verfasste bereits als Teenager Theatertexte, Drehbücher, Kurzgeschichten und Liedtexte – inspiriert von Komikergrößen wie Louis de Funès und Tony Curtis, Autoren wie Molière und Stephen King sowie von den Sitcom-Formaten der 90er-Jahre. Er studierte Theaterwissenschaft an der Uni Wien und Schauspiel an der Kunstuni Graz.

Alexander Knaipp arbeitet als Schauspieler für Theater, Musiktheater und Film und war mehrere Jahre am Schauspielhaus Graz sowie an der Grazer Oper tätig (Zusammenarbeit u. a. mit Anna Badora, Ingo Berk und Theu Boermans). Er spielte u. a. am Theater in der Josefstadt, bei den Festspielen Reichenau an der Rax, in der Kulturfabrik Helfenberg, im Trauner Schlosstheater und im Linzer Kellertheater. Von 2013 bis 2015 arbeitete er als Schauspieler und Dramaturg bei der Linzer Theatergruppe „Theatermenschen“. Für deren englische bzw. bilinguale Produktionen verfasste er die Stückfassungen bzw. Übersetzungen. Im Open House Theatre in Wien war er zudem als freier Dramaturg tätig. Seit 2011 arbeitet er verstärkt als Autor für Bühne und Film. Priester wider Willen ist sein erstes Theaterstück bei Schultz & Schirm. Auszeichnungen: Bester Kurzfilm für „Turning Point“ (REC’n’PLAY-Festival), Nestroy für „Geister in Princeton“ (Beste Bundesländeraufführung)

„Zaun“ von Ursula Mihelic

Porträt von Ursula Mihelič, Autorin von "Zaun"

Wir freuen uns über ein neues Stück und eine neue Autorin in unserem Verlag: Ursula Mihelič erweitert mit ihrem Stück Zaun unser Verlagsprogramm. Keine Komödie im engeren Sinne, überzeugt uns der Text mit einer großen Portion abgründigem Humor.

Das Stück

Ausgehend von einer absurden Prämisse erzählt Zaun von einem Mann, Adi, der mit Mitte 30 noch in Abhängigkeit von seiner Mutter lebt. Eine familiäre Idylle, weit weg von persönlichem Glück, bis Adi eines Tages durch den Thujenzaun im Garten die Stimme einer Frau hört. zum Stück

Frei zur UA | 2D, 1H | Dekoration: 1, eine Thujenhecke

Die Autorin

Ursula Mihelič ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Für ihr Stück Das weiße Paket erhielt sie 2007 den Minna-Kautsky-Literaturpreis in Graz. zur Autorin

 

Ursula Mihelic

Porträt von Ursula Mihelič, Autorin von "Zaun"

Ursula Mihelič (*1963) ist geborene Grazerin mit slowenischen Wurzeln. Sie studierte Musik- und Tanzerziehung (Orff-Institut) an der Universität für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ sowie Schauspielan der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz und am College of Arts in Dartington (England). Engagements an Theatern in Europa und in den USA folgten (u. a. La MaMa, NY; Forum Stadtpark, Graz; Theater Marie, Schweiz; Stadttheater Konstanz unter Ulrich Khuon und Rainer Mennicken). Zudem unterrichtete sie Stimmbildung, Rollengestaltung und Improvisation. Ursula Mihelič gründete das Theater und Filmlabor „act for motion“ und arbeitet als Theater- und Filmregisseurin („Kotva – Until Dawn“, 2007; „monde – ein Porträt unserer Väter“, 2014). Seit 2010 ist sie am interdisziplinären Forschungsprojekt (FWF): „knowledge through art“ (in Zusammenarbeit mit der Universität Klagenfurt; u. a. mit Josef Winkler) beteiligt.

Seit 2007 ist Ursula Mihelič als Autorin tätig (u. a. Zaun). Für ihr Drama „Das weiße Paket“ erhielt sie 2007 den Minna-Kautsky-Literaturpreis in Graz.

Helena Scheuba

Foto von Helen Scheuba, copyright Jan Frankl

Helena Scheuba ist Regisseurin, Schauspielerin, Übersetzerin und Autorin. Zwischen ihrer Geburt 1991 in Wien und ihrer Schauspielausbildung an der London Academy of Music and Dramatic Arts 2013 verbrachte sie die meiste Zeit mit dem Lesen von Büchern und einem Learning by Doing-Studium der Theaterkünste, unter anderem im Rabenhof Theater und im Theater in der Josefstadt. Seit ihrer Horizonterweiterung in London, einer Stadt, die sie seither als ihre zweite Heimat betrachtet, hat sich Helena Scheuba voll und ganz dem Handwerk des Geschichtenerzählens verschrieben. Mit ihren Geschichten möchte sie neue Perspektiven auf uns selbst und die Welt um uns herum eröffnen. Dieses Ziel verfolgt sie vor allem in ihrer Funktion als Autorin, Produzentin und Regisseurin von Stücken wie Richard III. Ein Marathon für vier furchtlose Schauspieler (2017, Bronski & Grünberg Theater) und #werther (seit 2016 auf Tour durch Österreich und Deutschland). Helena lebt, liebt und arbeitet als hoffnungsvolle Optimistin in Wien und London.

Theodora Bauer bei den Österreichischen Theatertagen Paris

Foto von Theodora Bauer vor Ziegelwand, copyright Paul Feuersänger

Theodora Bauers Stück papier.waren.pospischil besucht nach den Festivals Neues Wiener Volkstheater in Wien und Freiheit des Lachens in Salzburg nun die Österreichischen Theatertage Paris / Journées du théâtre autrichien à Paris. Dort wird die französische Übersetzung des Stücks in einer szenischen Lesung präsentiert. Es befindet sich damit in sehr guter Gesellschaft: Neben Theodora Bauer (5. 2.) wurden Elfriede Jelinek (Die Schutzbefohlenen, 6. 2.) und  Ferdinand Schmalz (Der thermale Widerstand, 7. 2.) eingeladen.

Theodora Bauer: papeterie.pospischil
Ort: Goethe-Institut Paris, 17 Avenue d’Iéna, 75116 Paris, France
Zeit: 5. 2. 2018, 20 Uhr

Unter Mitwirkung von Féodor Atkine, Dominique Boissel, Arnaud Carbonnier, Delphine Chuillot, Catherine Dewitt, Laurence Février, Jean-Michel Meunier und Thierry Pietra. Regie und Organisation: Heinz Schwarzinger.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Hier geht’s zur Veranstaltung. Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Am Donnerstag, dem 8. 2. 2018, wird Theodora Bauer an der Université Paris Nanterre aus ihrem Roman Chikago lesen:
Université Paris Nanterre, Auditoire „Robert Merle“ au bâtiment V „Ida Maier“, 200 avenue de la République, 92000 Nanterre, 18:30 Uhr.

Deutscher Kleinkunstpreis an Lisa Eckhart

Foto von Lisa Eckhart, copyright Franziska Schroedinger von Troebinger

Eben feierte Lisa Eckhart mit ihrem aktuellem Programm Die Vorteile des Lasters umjubelte Premiere in Wien („Muss man sehen!“ DER STANDARD), nun wird sie mit den Förderpreisen des Deutschen Kleinkunstpreises und des Hessischen Kabarettpreises 2018 ausgezeichnet.  Wir gratulieren – wieder einmal – herzlich!

Die Autorin der Metrischen Taktlosigkeiten ist in nächster Zeit auch einige Male im TV zu sehen:

  • 28. 1. – 3sat, „Pufpaffs Happy Hour“
  • 25. 2. – 3sat, Sendung Preisverleihung Deutscher Kleinkunstpreis
  • 11. 3. – 3sat, Ausschnitte aus „Als ob Sie Besseres zu tun hätten“
  • 15. 3. – BR Bayerisches Fernsehen, „Schlachthof“
  • 27. 3. – ZDF, „Die Anstalt“

In Deutschland tourt Lisa Eckhart 2018 noch mit „Als ob Sie Besseres zu tun hätten“, Deutschland-Premiere von „Die Vorteile des Lasters“ ist am 11. 1. 2019. Für Österreich heißt es schnell sein: Viele Veranstaltungen sind schon ausverkauft. Alle Termine finden Sie hier.