Alexander Knaipp

Portrait von Alexander Knaipp, Copyright Christian Alexander Heredia

Alexander Knaipp, geboren 1984 in Linz, verfasste bereits als Teenager Theatertexte, Drehbücher, Kurzgeschichten und Liedtexte – inspiriert von Komikergrößen wie Louis de Funès und Tony Curtis, Autoren wie Molière und Stephen King sowie von den Sitcom-Formaten der 90er-Jahren. Er studierte Theaterwissenschaft an der Uni Wien und Schauspiel an der Kunstuni Graz.

Alexander Knaipp arbeitet als Schauspieler für Theater, Musiktheater und Film und war mehrere Jahre am Schauspielhaus Graz sowie an der Grazer Oper tätig (Zusammenarbeit u. a. mit Anna Badora, Ingo Berk und Theu Boermans). Er spielte u. a. am Theater in der Josefstadt, bei den Festspielen Reichenau an der Rax, in der Kulturfabrik Helfenberg, im Trauner Schlosstheater und im Linzer Kellertheater. Von 2013 bis 2015 arbeitete er als Schauspieler und Dramaturg bei der Linzer Theatergruppe „Theatermenschen“. Für deren englische bzw. bilinguale Produktionen verfasste er die Stückfassungen bzw. Übersetzungen. Im Open House Theatre in Wien war er zudem als freier Dramaturg tätig. Seit 2011 arbeitet er verstärkt als Autor für Bühne und Film. Priester wider Willen ist sein erstes Theaterstück bei Schultz & Schirm. Auszeichnungen: Bester Kurzfilm für „Turning Point“ (REC’n’PLAY-Festival), Nestroy für „Geister in Princeton“ (Beste Bundesländeraufführung)

„Zaun“ von Ursula Mihelic

Porträt von Ursula Mihelič, Autorin von "Zaun"

Wir freuen uns über ein neues Stück und eine neue Autorin in unserem Verlag: Ursula Mihelič erweitert mit ihrem Stück Zaun unser Verlagsprogramm. Keine Komödie im engeren Sinne, überzeugt uns der Text mit einer großen Portion abgründigem Humor.

Das Stück

Ausgehend von einer absurden Prämisse erzählt Zaun von einem Mann, Adi, der mit Mitte 30 noch in Abhängigkeit von seiner Mutter lebt. Eine familiäre Idylle, weit weg von persönlichem Glück, bis Adi eines Tages durch den Thujenzaun im Garten die Stimme einer Frau hört. zum Stück

Frei zur UA | 2D, 1H | Dekoration: 1, eine Thujenhecke

Die Autorin

Ursula Mihelič ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Für ihr Stück „Das weiße Paket“ erhielt sie 2007 den Minna-Kautsky-Literaturpreis in Graz. zur Autorin

 

Ursula Mihelic

Porträt von Ursula Mihelič, Autorin von "Zaun"

Ursula Mihelič (*1963) ist geborene Grazerin mit slowenischen Wurzeln. Sie studierte Musik- und Tanzerziehung (Orff-Institut) an der Universität für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ sowie Schauspielan der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz und am College of Arts in Dartington (England). Engagements an Theatern in Europa und in den USA folgten (u. a. La Mamma, NY; Forum Stadtpark, Graz; Theater Marie, Schweiz; Stadttheater Konstanz unter Ulrich Khuon und Rainer Mennicken). Zudem unterrichtete sie Stimmbildung, Rollengestaltung und Improvisation. Ursula Mihelič gründete das Theater und Filmlabor „act for motion“ und arbeitet als Theater- und Filmregisseurin („Kotva – Until Dawn“, 2007; „monde – ein Porträt unserer Väter“, 2014). Seit 2010 ist sie am interdisziplinären Forschungsprojekt (FWF): „knowledge through art“ (in Zusammenarbeit mit der Universität Klagenfurt; u. a. mit Josef Winkler) beteiligt.

Seit 2007 ist Ursula Mihelič als Autorin tätig (u. a. Zaun). Für ihr Drama „Das weiße Paket“ erhielt sie 2007 den Minna-Kautsky-Literaturpreis in Graz.

Helena Scheuba

Foto von Helen Scheuba, copyright Jan Frankl

Helena Scheuba ist Regisseurin, Schauspielerin, Übersetzerin und Autorin. Zwischen ihrer Geburt 1991 in Wien und ihrer Schauspielausbildung an der London Academy of Music and Dramatic Arts 2013 verbrachte sie die meiste Zeit mit dem Lesen von Büchern und einem Learning by Doing-Studium der Theaterkünste, unter anderem im Rabenhof Theater und im Theater in der Josefstadt. Seit ihrer Horizonterweiterung in London, einer Stadt, die sie seither als ihre zweite Heimat betrachtet, hat sich Helena Scheuba voll und ganz dem Handwerk des Geschichtenerzählens verschrieben. Mit ihren Geschichten möchte sie neue Perspektiven auf uns selbst und die Welt um uns herum eröffnen. Dieses Ziel verfolgt sie vor allem in ihrer Funktion als Autorin, Produzentin und Regisseurin von Stücken wie Richard III. Ein Marathon für vier furchtlose Schauspieler (2017, Bronski & Grünberg Theater) und #werther (seit 2016 auf Tour durch Österreich und Deutschland). Helena lebt, liebt und arbeitet als hoffnungsvolle Optimistin in Wien und London.

Theodora Bauer bei den Österreichischen Theatertagen Paris

Foto von Theodora Bauer vor Ziegelwand, copyright Paul Feuersänger

Theodora Bauers Stück papier.waren.pospischil besucht nach den Festivals Neues Wiener Volkstheater in Wien und Freiheit des Lachens in Salzburg nun die Österreichischen Theatertage Paris / Journées du théâtre autrichien à Paris. Dort wird die französische Übersetzung des Stücks in einer szenischen Lesung präsentiert. Es befindet sich damit in sehr guter Gesellschaft: Neben Theodora Bauer (5. 2.) wurden Elfriede Jelinek (Die Schutzbefohlenen, 6. 2.) und  Ferdinand Schmalz (Der thermale Widerstand, 7. 2.) eingeladen.

Theodora Bauer: papeterie.pospischil
Ort: Goethe-Institut Paris, 17 Avenue d’Iéna, 75116 Paris, France
Zeit: 5. 2. 2018, 20 Uhr

Unter Mitwirkung von Féodor Atkine, Dominique Boissel, Arnaud Carbonnier, Delphine Chuillot, Catherine Dewitt, Laurence Février, Jean-Michel Meunier und Thierry Pietra. Regie und Organisation: Heinz Schwarzinger.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Hier geht’s zur Veranstaltung. Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Am Donnerstag, dem 8. 2. 2018, wird Theodora Bauer an der Université Paris Nanterre aus ihrem Roman Chikago lesen:
Université Paris Nanterre, Auditoire „Robert Merle“ au bâtiment V „Ida Maier“, 200 avenue de la République, 92000 Nanterre, 18:30 Uhr.

Deutscher Kleinkunstpreis an Lisa Eckhart

Foto von Lisa Eckhart, copyright Franziska Schroedinger von Troebinger

Eben feierte Lisa Eckhart mit ihrem aktuellem Programm Die Vorteile des Lasters umjubelte Premiere in Wien („Muss man sehen!“ DER STANDARD), nun wird sie mit den Förderpreisen des Deutschen Kleinkunstpreises und des Hessischen Kabarettpreises 2018 ausgezeichnet.  Wir gratulieren – wieder einmal – herzlich!

Die Autorin der Metrischen Taktlosigkeiten ist in nächster Zeit auch einige Male im TV zu sehen:

  • 28. 1. – 3sat, „Pufpaffs Happy Hour“
  • 25. 2. – 3sat, Sendung Preisverleihung Deutscher Kleinkunstpreis
  • 11. 3. – 3sat, Ausschnitte aus „Als ob Sie Besseres zu tun hätten“
  • 15. 3. – BR Bayerisches Fernsehen, „Schlachthof“
  • 27. 3. – ZDF, „Die Anstalt“

In Deutschland tourt Lisa Eckhart 2018 noch mit „Als ob Sie Besseres zu tun hätten“, Deutschland-Premiere von „Die Vorteile des Lasters“ ist am 11. 1. 2019. Für Österreich heißt es schnell sein: Viele Veranstaltungen sind schon ausverkauft. Alle Termine finden Sie hier.

Sylvia Bruyant

Foto von Sylvia Bruyant, copyright Stéphane Audran

Sylvia Bruyant hat einen Master in Theaterwissenschaften (Universität Paris) und das Atelier International de Théâtre unter Blanche Salant und Paul Weaver in Paris besucht. Danach hat sie ihre künstlerische Ausbildung im Actor’s Studio bei Jack Waltzer, Stanislas Nordey und Luis Martinez (Maskenspiel) vervollständigt. 1999 hat sie in Chartres die Compagnie Cavalcade gegründet, mit der sie 13 Stücke inszeniert hat. Von Koltès bis Duras, über Azama, Garnier, Fréchette, Mamet und andere, legt sie ihren Schwerpunkt auf zeitgenössische Autoren. Als Schauspielerin konnte man sie unter der Regie von Sara Veyron, Gaëtan de Courrèges, Marie-France Soulagnet, Jean-Marie Sirgue, Arnaud Beunaïche, Xavier Lemaire u. a. sehen.

Nach mehreren Drehbüchern für Kurzfilme hat sie nun ihr erstes Theaterstück geschrieben, das 2017 uraufgeführt wurde: Pompes Funèbres Bemot (Bestattung Sarg & Nagel).

Jean-Paul Alègre

Foto von Jean-Paul Alègre

Jean-Paul Alègre wurde am 13. Mai 1951 geboren und gehört zu den meistgespielten Theaterautoren in Frankreich und auch in anderen Ländern. Seine Stücke wurden in viele Sprachen übersetzt und werden vor allem von Laientheatergruppen sehr geschätzt, da sie flexibel besetzt werden können und oft aus einer Reihe von Szenenfolgen bestehen. Etwa vierzig seiner Stücke sind im Verlag L’Avant-Scène Théâtre erschienen. Sie setzen sich oft mit der Bühnenwelt, dem Leben der Schauspieler zwischen Fiktion und Realität und ihrer Begeisterung für die ungeahnten Möglichkeiten zum Ausleben der Phantasie auseinander.

Einige der bekanntesten Werle sind La ballade des planches (Bretter, die die Welt bedeuten), Jeux de Planches, das 2015 beim Festival d’Avignon gezeigt wurde, Agnès Belladone (2004) und Lettres croisées (2004).

2006 wurde er zum Präsidenten der EAT (Ecrivains Associés du Théâtre) gewählt, 2010 zum Präsidenten der Theaterkommission der französischen Verwertungsgesellschaft SACD. Seine Theaterstücke wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. von der Académie française mit dem Preis Emile Augier.

Josefina Vázquez Arco

Foto von Josefina Vázquez Arco, copyright by Wilfried Steiner

Josefina Vázquez Arco, geboren 1976 in Spanien, ist Dramatikerin und Universitätsdozentin am Fachbereich Romanistik in Salzburg. In Madrid als Opernsängerin und Schauspielerin ausgebildet, promovierte sie „cum Laude“ in Lateinamerikanischer Literatur und verfasste zahlreiche Publikationen zu diesem Themenbereich. Verschiedene Lehrtätigkeiten in Österreich und Spanien, Vorträge und Seminare als Expertin für Didaktik im gesamten deutschsprachigen Raum folgten. In Salzburg war sie Organisatorin der spanischen Filmwoche und Regisseurin der Universitätstheatergruppe sowie Leiterin des Jugendtheaterprojektes am Akademischen Gymnasium. In Valladolid unterrichtet sie ihre andere große Leidenschaft: Kinogeschichte.

Ihre Theaterstücke schreibt Josefina Vázquez Arco auf Spanisch und Deutsch (z. B. Sonate für Witwe und Klavier, Pubertät).

Seit 2000 Touristin in Österreich.

Andrzej Chichłowski

Foto von Andrzej Chichłowski

Andrzej Chichłowski, geboren 1957 in Polen, ist ein polnischer Schauspieler, Regisseur und Autor. Nach sejner Ausbildung an der Theater- und Filmschule in Łódź spielte Chichłowski über 70 Theater- und Filmrollen. 1999 bis 2009 arbeitete er als Regisseur der TV-Serie „Klan”. Seit 2010 ist er als Theaterregisseur tätig.

Neben Drehbüchern für das polnische Fernsehen schrieb er bis jetzt vier Theaterstücke: Całkiem Inna Rzeczywistość (Eine ganz andere Wahrheit), Koniec Świata (Das Ende der Welt), Kat (Der Henker), Szczęśliwy Dzień (Ein glücklicher Tag). Für Ein glücklicher Tag (Szczęśliwy Dzień) erhielt er den polnischen Nachwuchspreis für das beste Theaterstück.