„Zaun“ von Ursula Mihelic

Porträt von Ursula Mihelič, Autorin von "Zaun"

Wir freuen uns über ein neues Stück und eine neue Autorin in unserem Verlag: Ursula Mihelič erweitert mit ihrem Stück Zaun unser Verlagsprogramm. Keine Komödie im engeren Sinne, überzeugt uns der Text mit einer großen Portion abgründigem Humor.

Das Stück

Ausgehend von einer absurden Prämisse erzählt Zaun von einem Mann, Adi, der mit Mitte 30 noch in Abhängigkeit von seiner Mutter lebt. Eine familiäre Idylle, weit weg von persönlichem Glück, bis Adi eines Tages durch den Thujenzaun im Garten die Stimme einer Frau hört. zum Stück

Frei zur UA | 2D, 1H | Dekoration: 1, eine Thujenhecke

Die Autorin

Ursula Mihelič ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Für ihr Stück Das weiße Paket erhielt sie 2007 den Minna-Kautsky-Literaturpreis in Graz. zur Autorin

 

Stipendium 2017: Die Entscheidung

TItelholzschnitt von La Calandria (Ausgabe Siena 1521)

Die Entscheidung ist gefallen: Das Schultz & Schirm Stipendium für Komödien-Übersetzung 2017 geht an Anna Szostak-Weingartner und Thomas Reiser.

Dieses Jahr waren die Einsendungen so gut, dass die Jury nicht anders konnte, als das Stipendium aus Fairness an zwei Personen zu vergeben:

Anna Szostak-Weingartner übersetzt das originelle polnische Kinderstück „Piekło – Niebo“ (Himmel und Hölle) von Maria Wojtyszko mit viel Sprachwitz und sensibler Figurenzeichnung.

Foto von Anna Szostak-Weingartner, Gewinnerin des Schultz & Schirm Stipendium für Komödien-Übersetzung 2017
Anna Szostak-Weingartner | © Anna Szostak-Weingartner

Thomas Reiser wagt sich an einen Text aus dem frühen 16. Jahrhundert: „La Calandria – Commedia elegantissima“ aus der Feder des Kardinals und Erzschelms Bernardo Dovizi da Bibbiena (1470-1520). Und damit an die Herausforderung 500 Jahre alte Wortspiele zu übertragen.

TItelholzschnitt von La Calandria (Ausgabe Siena 1521)
TItelholzschnitt von La Calandria (Ausgabe Siena 1521)

Neben dem Preisgeld erhalten Szostak-Weingartner und Reiser ein Übersetzungs- und Humor-Mentoring. Die fertige deutsche Fassung wird daraufhin mit professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern in Anwesenheit aller Beteiligten gelesen. Denn eine Komödie muss von echten Menschen zum Leben erweckt werden.

Theodora Bauer bei den Österreichischen Theatertagen Paris

Foto von Theodora Bauer vor Ziegelwand, copyright Paul Feuersänger

Theodora Bauers Stück papier.waren.pospischil besucht nach den Festivals Neues Wiener Volkstheater in Wien und Freiheit des Lachens in Salzburg nun die Österreichischen Theatertage Paris / Journées du théâtre autrichien à Paris. Dort wird die französische Übersetzung des Stücks in einer szenischen Lesung präsentiert. Es befindet sich damit in sehr guter Gesellschaft: Neben Theodora Bauer (5. 2.) wurden Elfriede Jelinek (Die Schutzbefohlenen, 6. 2.) und  Ferdinand Schmalz (Der thermale Widerstand, 7. 2.) eingeladen.

Theodora Bauer: papeterie.pospischil
Ort: Goethe-Institut Paris, 17 Avenue d’Iéna, 75116 Paris, France
Zeit: 5. 2. 2018, 20 Uhr

Unter Mitwirkung von Féodor Atkine, Dominique Boissel, Arnaud Carbonnier, Delphine Chuillot, Catherine Dewitt, Laurence Février, Jean-Michel Meunier und Thierry Pietra. Regie und Organisation: Heinz Schwarzinger.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Hier geht’s zur Veranstaltung. Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Am Donnerstag, dem 8. 2. 2018, wird Theodora Bauer an der Université Paris Nanterre aus ihrem Roman Chikago lesen:
Université Paris Nanterre, Auditoire „Robert Merle“ au bâtiment V „Ida Maier“, 200 avenue de la République, 92000 Nanterre, 18:30 Uhr.

Deutscher Kleinkunstpreis an Lisa Eckhart

Foto von Lisa Eckhart, copyright Franziska Schroedinger von Troebinger

Eben feierte Lisa Eckhart mit ihrem aktuellem Programm Die Vorteile des Lasters umjubelte Premiere in Wien („Muss man sehen!“ DER STANDARD), nun wird sie mit den Förderpreisen des Deutschen Kleinkunstpreises und des Hessischen Kabarettpreises 2018 ausgezeichnet.  Wir gratulieren – wieder einmal – herzlich!

Die Autorin der Metrischen Taktlosigkeiten ist in nächster Zeit auch einige Male im TV zu sehen:

  • 28. 1. – 3sat, „Pufpaffs Happy Hour“
  • 25. 2. – 3sat, Sendung Preisverleihung Deutscher Kleinkunstpreis
  • 11. 3. – 3sat, Ausschnitte aus „Als ob Sie Besseres zu tun hätten“
  • 15. 3. – BR Bayerisches Fernsehen, „Schlachthof“
  • 27. 3. – ZDF, „Die Anstalt“

In Deutschland tourt Lisa Eckhart 2018 noch mit „Als ob Sie Besseres zu tun hätten“, Deutschland-Premiere von „Die Vorteile des Lasters“ ist am 11. 1. 2019. Für Österreich heißt es schnell sein: Viele Veranstaltungen sind schon ausverkauft. Alle Termine finden Sie hier.

DVD-Box „Romeo & Julia“ erschienen

DVD-Box "Romeo & Julia" vorne und hinten

Die DVD-Box der „Höchst beklagenswerten und gänzlich unbekannten Ehetragödie von Romeo & Julia – Ohne Tod kein Happy End“ von Michael Niavarani, aufgeführt im Globe Wien mit Michael Niavarani, Sigrid Hauser, Otto Jaus, Bernhard Murg u. v. m., ist soeben bei HOANZL erschienen.

Neben der DVD ist auch ein Programmheft sowie ein Textbuch aus unserer Theater-Edition enthalten.

Am 9. 12. um 20:15 Uhr wird die Aufzeichnung zudem in ServusTV ausgestrahlt.

Hier geht’s zur DVD.

Hier geht’s zum Buch.

Hier geht’s zu ServusTV.

DVD-Box "Romeo & Julia" Inhalt
In der DVD-Box: Film, Textbuch und Programmheft

„papier.waren.pospischil“ gewinnt am Salzburger Landestheater

Foto von Helen Zellweger, Theodora Bauer und Andreas Vitasek bei "Die Freiheit des Lachens".

Herzliche Gratulation an Theodora Bauer, die mit papier.waren.pospischil das Festival „Die Freiheit des Lachens“ am Salzburger Landestheater gewonnen hat!
Das Publikum stimmte für Bauers fröhlich-apokalyptische Komödie, für die nun als Preis eine komplette Lesung am Salzburger Landestheatergeplant ist.

Mit vollem Einsatz gelesen haben Georg Clementi, Sascha Oskar Weis, Nikola Rudle, Actor Christoph Wieschke und Britta Bayer. Die Jury setzte sich aus Gregor Seberg und Andreas Vitasek (20. 9.), Rudi Roubinek, Andrea Händler und Ulrich Waller (22. 9.) sowie Nina Hartmann und Luise Kinseher (24. 9.) zusammen, entschieden wurde dann per Publikumsvoting. Wir danken allen Beteiligten!

Deutscher Kabarettpreis an Lisa Eckhart!

Foto von Lisa Eckhart, copyright Motritz Schell

Der Förderpreis des Deutschen Kabarettpreises 2017 geht an Lisa Eckhart! Wir gratulieren der Autorin der Metrischen Taktlosigkeiten recht herzlich!
Um es mit den Worten der Jury zu sagen: „Sie hat Charme, Stil und absolute Klasse. Ihren Humor, der kein Tabu kennt, als tiefschwarz zu bezeichnen, wäre eine glatte Untertreibung. Lisa Eckhart überwältigt mit Intellekt, Mut und unwiderstehlicher Bösartigkeit. Ihre geistreichen Provokationen formuliert sie sprachlich auf höchstem Niveau – auf jemanden wie Lisa Eckhart hat das Kabarett lange gewartet.“

Mit dem Deutschen Kabarettpreis bekommt Lisa Eckhart nun schon den dritten großen Kabarettpreis. 2016 wurde ihr der Förderpreis des Österreichischen Kabarettpreises verliehen. 2017 bekam sie den Prix Pantheon in der Kategorie „Frühreif & Verdorben“.

Wer Lisa Eckhart nicht nur auf der Bühne erfahren möchte, kann sich mit Metrische Taktlosigkeiten – Eine Einführung ins politische Korrektum die No. 6 unserer Theater-Edition zu Gemüte führen.

Festival: Die Freiheit des Lachens

Banner des Festivals "Die Freiheit des Lachens"

Große Freude im Verlag! Drei Stücke aus unserem Programm werden beim Festival Die Freiheit des Lachens des Salzburger Landestheaters vor einer Jury präsentiert. Über das Gewinnerstück wird das Publikum am 20., 22. und 24. September entscheiden. Zu sehen sind „Best of“-Szenen aus Katrin Ammons Scheidungsturm, Theodora Bauers papier.waren.pospischil und Er hat eine Bombe von Peter Hengl und Marc Schlegel. Wir wünschen unseren Autorinnen und Autoren viel Glück und Erfolg!

Termine und Karten gibt es hier.

Preisträgerin des Schultz & Schirm Stipendiums 2016!

Foto von Elna Lindgens und Helen Zellweger, copyright Schultz & Schirm

Die Preisträgerin des Schultz & Schirm Stipendiums für Komödien-Übersetzung 2016 ist die deutsch-finnische Schauspielerin und Übersetzerin Elna Lindgens. Sie hat das finnland-schwedische Stück „Leinölseife – Ein Mittsommerfamilienfest“ (Remont) des Schriftstellers und Theaterregisseurs Joakim Groth ins Deutsche übertragen. Das Stück zeichnet sich durch seinen lakonischen Humor und seine präzise Figurenzeichnung aus.

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